29. Dezember: Gute Nachrichten
Hurra - es geht!Ich erreiche Elena relativ schnell. Und sie hat gute Nachrichten:185 $ Anschlussgebühr 20 $ Laufende monatliche Kosten Nur 4 Tage Bearbeitungszeit Dann kommt wieder abwicklungstechnisches Blabla, dessen Sinn ich nicht verstehe und das diese Sache für mich darum wieder glaubwürdig macht. Denn wer denkt sich so einen Mist aus: Elena sagt: Die brauchen nur 4 Tage, um ihr Internetzugang zu verschaffen. Und sie arbeiten sogar am Wochenende. Aber sie haben jetzt noch Aufträge. Am 2. Januar könnten sie anfangen. Wenn sie da den Auftrag geben kann, hat sie schon nächsten Samstag Internet. Super. Ich spreche nochmal diese Sache mit den 40% Steuern an, die angeblich anfallen, wenn man Geld an einen ukrainischen Staatsbürger überweist. Sie weiß davon nichts. Warum nutze ich nicht Western-Union. Western-Union. Sie hat Jehova gesagt ;-) Ich sage Elena, dass ich mich darum kümmern werde. Ihre Adresse habe ich schon. Ich weiß nicht, ob ich ihr Geburtsdatum benötige. Darum frage ich danach. Ich erzähle Elena von meinen Problemen mit Western-Union, aber mir ist klar, dass ein solcher Bargeld-Transferservice das ist, was wir jetzt brauchen. Taktisch sehr geschickt streut sie ein, dass eine Freundin von ihr diesen Service auch benutzt hat und sie heiratet jetzt jemanden aus den USA. Wirklich? Frage ich. Na das sind ja gute Nachrichten. Nach vielleicht so ner dreiviertel Stunde telefonieren möchte Elena gern weiter die Wohnung saubermachen. Für den Silvester-Besuch. Ich sage, dass ich sie wieder anrufe, halte das Gespräch noch ein wenig aufrecht. Schließlich bin ich gut drauf. Wir haben unsere Probleme endlich gelöst. Ich hab einen kleinen Adrenalinschub. Möchte jetzt irgendwie gut drauf sein und noch nicht auflegen. Elena zeigt sich nicht besonders angetan von dem Gedanken. Morgen wäre besser. Dann halt nicht. Wir legen auf. >>> 29. Dezember: Das bittere Ende >>> Kapitel
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