17. Dezember: Die Eskallation
Montag, 17. DezemberElena war wieder bei Gericht und bei vielen Behörden. Sie ist sehr gestresst. Nochmal erklärt sie mir aufgelöst das Problem mit dem Mietvertrag und nochmal verstehe ich es nicht ;-) Ich höre ihr zu. Lasse sie sich auskotzen über das alles, was ihr gerade passiert. Immer wieder kommt sie zurück auf die Situation mit der nicht benutzten Heizung, die wohl auch gar nicht benutzbar war und diesem Mietvertrag. Sie macht den Eindruck von jemandem, die gerade aus tiefstem Herzen nicht verstehen kann, was hier abläuft.Sie berichtet vom Gericht. Einer der Angestellten dort sagte wohl zu ihr, ihr nettes Lächeln würde ihm auch nichts nützen. Sie ist völlig empört. Sie spricht zu sich selbst: »People say things are easier when you're nice. But that's not true«. Höre ich da eine Anspielung darauf, dass ihr jemand ein unmoralisches Angebot gemacht haben könnte. Sie fragt mich wieder um Geld. Ich sage, dass ich das nicht tun kann. Sie versteht das nicht. Die Situation ist für mich sehr unangenehm. Was tut man in solch einer Situation am besten? Sie sagt, dass »lovers« doch einander helfen würden. Ich antworte, dass wir uns nicht mal persönlich kennen. Ich setze fort, dass ich sie gern kennenlernen möchte, aber dass mich dies überfordert. Ich bringe wieder Mami ins Spiel. Ich verstehe nicht alles, was sie sagt. Weil die Situation schon so angespannt ist, lasse ich es dabei. Wir schweigen uns lange an. Ich merke, dass die Stimmung zwischen uns beiden deutlich angekühlt ist. Ich frage sie ganz offen, ob sie mit mir in Kontakt bleiben möchte. Sie fragt »in gereral?«. »Of course, yes«. Aber für heute hat sie genug, ergänze ich. Ich kenne das doch schon. Ich sage dass ich morgen wieder anrufen werde. >>> 18. Dezember: Sie hat mich >>> Kapitel
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